Presseberichte 09/10
Schullandheim der Klassen 4a und b im Monbachtal
Anreise ins Monbachtal
Am Dienstag, den 15.05.2010 war der große Tag da. Die Klassen 4a und 4b fuhren ins Monbachtal. Die Eltern bildeten Fahrgemeinschaften und fuhren die Kinder um 8 Uhr von Maulbronn zum Mühlacker Bahnhof. Als alle Kinder da waren, warteten sie mit den vier Lehrerinnen und Lehrern auf den Zug. Die Krankenversicherungskarten wurden eingesammelt. Der Zug kam mit etwas Verspätung an und die Kinder stiegen ein. Der Zug fuhr los und die Klassen fuhren nach Pforzheim. Im Zug war es eng und viele mussten stehen. Da kam die Gruppe an und wollte umsteigen. Doch in den nächsten Zug konnten nur ein paar Kinder einsteigen. Dann schloss der Zug die Türen und fuhr ab. Die anderen Kinder mussten auf den nächsten Zug warten und machten eine Vesperpause. Der andere Zug kam viel zu früh und alle konnten langsam einsteigen. Jede und jeder bekam einen Sitzplatz. Der Zug fuhr los und hielt nach einer ½ Stunde wieder im Monbachtal. Die meisten Kinder machten während der Fahrt Fotos. Als die Türen öffneten stiegen die Klassen aus. Nach einem kleinen Fußmarsch mit Gepäck machten sie Station am Speisesaal. Dort gingen manche Kinder auf die Toilette. Als die Gruppe weiterging sahen die Kinder Ziegen und freuten sich, obwohl es anfing zu nieseln. Nach weiteren fünf Minuten kamen sie an ihrem Ferienhaus an. Die Kinder warteten draußen, während Fr. Kolb-Bächle, die Klassenlehrerin, Zettel an die Zimmer hing, wer darin schlief. Dann holte sie die Kinder gruppenweise ins Haus. Dort trafen sich die Kinder vom ersten und zweiten Zug wieder und bezogen ihre Betten.
Kl. 4b
Eisenerzbergwerk „Frisch Glück"
Am 16.06.2010 wanderten die Klassen 4a und 4b ins Bergwerk „Frisch Glück". Sie mussten viele Treppen hochgehen, bis sie ankamen. Als sie alle oben waren, wurden sie begrüßt und machten eine Vesperpause. Sie hatten auch die Möglichkeit bei einem kleinen Kiosk z.B. Eis und kleine Andenken zu kaufen. Dann machte sich die 4a fertig. Sie zogen einen Schutzumhang und einen Helm auf. Dann ging es mit einem Führer ins Bergwerk. Eine Weile danach durfte die Klasse 4b ins Bergwerk mit einer Führerin, die Frau Rost-Stahl hieß. Sie öffnete das Tor und alle gingen rein. Am Eingang war ein Bild der heiligen Barbara zu sehen mit ein paar Kerzen. Da war auch noch ein Glaskasten mit einem Model des Bergwerks. Dann gingen sie immer tiefer in den Stollen hinein. Es kamen immer wieder kleine Gänge, wo sie gerade noch durch passten. Dann sah man an den Wänden Eisenerz, Schwerspat und roter Sandstein. Um die Lampen wuchsen Stollenwiesen. Frau Rost-Stahl erzählte noch vieles. Im hinteren Teil des Bergwerks gab es einen Stollen, in dem sich Wasser angesammelt hatte. Man konnte nicht durch gehen. Dann gingen sie 160 Treppen hoch. Unsere Führerin erzählte noch von Bodo dem Geist. Dann war die Klasse schon am Ausgang und lief den kurzen Berg runter. Sie zogen Helm und Schutzmantel aus und verabschiedeten sich. Nun fuhren die Kinder mit dem Bus wieder zurück ins Monbachtal.
Kl. 4b
Wanderung durch die Monbachschlucht
Gleich am ersten Tag wanderten wir durch die Monbachschlucht.
Um 13.30 Uhr starteten wir. Der Monbach war nicht sehr tief, doch gab es auch tiefe Stellen. Als wir am Bach entlang wanderten, sahen wir eine erstaunliche Vielfalt an Pilzen, die an Bäumen wuchsen. Bäume, die über den Bach gestürzt waren, waren stark bemoost, manchmal sogar rindenlos. Bäume, die an den Hängen wuchsen, hatten große dicke Wurzeln. Die steilen Hänge boten sich hervorragend zum Klettern an, was viele von uns auch nutzten. Einige Male mussten wir über glatte Steine gehen, um den Bach zu überqueren. Dabei ging so ab und zu auch mal jemand unfreiwillig baden. Das Wasser des Monbaches war sehr klar und sehr kalt. Es gab auch viele kleine Wasserfälle. Den hochgiftigen Fingerhut entdeckten wir sehr schnell. Tiere versteckten sich nicht vor uns. So bekamen wir Frösche, einen Eisvogel, viele kleine Fische, eine Maus und einen Igel zu sehen. Wir alle fanden, dass die Monbachschlucht ein wahres Naturwunder ist. Mit vielen Eindrücken kehrten wir gegen 17 Uhr in unser Feriendomizil zurück.
Phillip Mammel
Das kalte Herz
Nach dem Besuch des Dunkelparcours schauten wir uns das Märchen " Das kalte Herz " von Wilhelm Hauff an. Diese Geschichte spielte im Nordschwarzwald. Nachdem alle ihre Jacken und Rucksäcke abgelegt hatten erklärte uns die Schlossführerin, wie wir vorgehen sollten. In sechs aufeinanderfolgenden Zimmern wurden einzelne Szenen des Märchens gespielt. Durch sprechende handgeschnitzte Holzfiguren und tolle Lichteffekte wurde alles viel besser verständlich. Immer wenn ein Klingelton ertönte, musste man in das nächste Zimmer wechseln. Die Vorstellung war sehr beeindruckend und wir hatten viel Spaß im "Kalten Herz". Wilhelm Hauff wollte uns mit seinem Märchen zeigen, dass es nicht wichtig ist reich zu sein, sondern vielmehr, ein gutes Herz zu haben.
Denny Engelhardt
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 8!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren; Download von Adobe.com.
Mehr Bilder gibt es hier.